Lichttherapie trifft gezielte Nervenstimulation
Der Nordian TENS-Laser verbindet zwei bewährte Therapieformen in einem Gerät:
- die regenerative Kraft der Laser-Lichttherapie und die schmerzlindernde Wirkung der TENS-Technologie.
So entsteht eine besonders wirkungsvolle Unterstützung bei Schmerzen, Verspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit – gezielt, sanft und ohne Medikamente.
Licht, das Heilungsprozesse aktiviert
Die integrierte Laser-Lichttherapie arbeitet mit rotem und nahinfrarotem Licht, das tief ins Gewebe eindringen kann. Dort unterstützt es die Durchblutung, regt den Zellstoffwechsel an und fördert natürliche Regenerationsprozesse in Muskeln, Sehnen und Gelenken.
Ideal bei:
- Muskelverspannungen
- Sehnen- und Bänderproblemen
- Gelenkbeschwerden
- Regenerationsphasen nach Belastung oder Verletzungen
Zusätzliche TENS-Funktion – gezielte Hilfe bei Schmerzen
Die TENS-Technologie (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) ergänzt die Lichttherapie auf intelligente Weise:
Über sanfte elektrische Impulse werden Nerven stimuliert, die für die Weiterleitung von Schmerzsignalen zuständig sind.
Anschaulich erklärt:
Man kann sich TENS vorstellen wie ein „Ablenkungssignal“ für das Nervensystem.
Die Impulse überlagern Schmerzreize – das Gehirn nimmt diese weniger stark wahr. Gleichzeitig kann die Ausschüttung körpereigener Endorphine angeregt werden.
Das Ergebnis:
- spürbare Schmerzlinderung
- Entspannung der Muskulatur
- oft schnellere Bewegungsfreude und Losgelassenheit
Gerade bei chronischen oder hartnäckigen Beschwerden kann TENS eine wertvolle Ergänzung zur Lichttherapie sein.
Zwei Therapieansätze – ein Ziel
Durch die Kombination aus Laser und TENS wirkt der Nordian TENS-Laser sowohl:
- ursächlich (Regeneration & Durchblutung durch Licht)
- als auch symptomlindernd (Schmerzreduktion durch TENS)
Diese Synergie macht ihn besonders vielseitig – sowohl im Akutfall als auch begleitend im Trainings- und Rehabilitationsmanagement.
Sanft. Flexibel. Alltagstauglich.
- einfache, nicht-invasive Anwendung
- individuell anpassbare Intensitäten
- kurze Behandlungszeiten
- geeignet für regelmäßige Anwendungen im Stall oder zu Hause
Leistung & Technologie – sanfte Energie für tiefergehende Impulse
Das Lichttherapie-System arbeitet mit moderner Low Level Laser Technologie (LLLT) in Kombination mit optionaler TENS-Stimulation. Die eingesetzten Laserwellen liegen im therapeutisch bewährten Bereich und sind speziell darauf ausgelegt, körpereigene Regenerationsprozesse auf zellulärer Ebene zu unterstützen.
Zum Einsatz kommen zwei unterschiedliche Wellenlängen:
- 650 nm Rotlicht (sichtbar)
Zur Aktivierung oberflächennaher Gewebestrukturen wie Haut und Bindegewebe sowie zur Förderung der lokalen Durchblutung.
- 808 nm Infrarot-Laser (unsichtbar, Cold Laser)
Für eine tiefere Penetration in Muskulatur, Sehnen und Gelenkstrukturen.
Die Kombination beider Wellenlängen ermöglicht eine gezielte Anwendung sowohl an oberflächlichen als auch tieferliegenden Arealen. Die maximale Gesamtleistung von bis zu 930 mW liegt bewusst im Low-Level-Bereich und dient der biologischen Stimulation – ohne thermische Belastung oder Gewebeschädigung.
Intensität & Einstellmöglichkeiten – individuell anpassbar
Für eine flexible und situationsgerechte Anwendung stehen drei Laser-Intensitätsstufen zur Verfügung:
Stufe 1 – Pulsmodus
Sanfter Impulsbetrieb, geeignet für empfindliche Bereiche, akute Reizzustände oder als Einstieg.
Stufe 2 – Konstante Intensität (mittel)
Ausgewogene Einstellung für regelmäßige Anwendungen.
Stufe 3 – Konstante Intensität (hoch)
Für größere oder tieferliegende Gewebestrukturen.
Die Intensitätsstufen beeinflussen nicht die Temperatur, sondern die Tiefe und Stärke der zellulären Aktivierung.
Ergänzend kann eine TENS-Funktion zugeschaltet werden. Diese arbeitet mit sanften elektrischen Impulsen in drei Intensitätsstufen (40–200 Hz) und kann separat oder parallel zur Lichtanwendung genutzt werd.
Anwendungsdauer bei Hund & Pferd – sinnvoll dosiert
Die Lichttherapie ist für die Anwendung bei Hunden und Pferden konzipiert und lässt sich individuell an Körperregion, Arealgröße und Situation anpassen.
Als allgemeine Orientierung gilt:
Bis zu 20 Minuten pro Sitzung
Diese Zeit bezieht sich auf eine gesamte Behandlungseinheit, insbesondere wenn:
- größere Körperregionen (z. B. Rücken, Hüftbereich, Oberschenkel),
- mehrere angrenzende Bereiche
- oder mehrere Gelenk- bzw. Muskelzonen innerhalb einer Sitzung behandelt werden.
Kleinere Areale gezielt kürzer behandeln
Bei kleineren, klar abgegrenzten Bereichen – etwa:
- einzelnen Gelenken,
- Sehnen,
- lokalen Muskelpartien
reicht in der Regel eine Behandlungsdauer von wenigen Minuten pro Bereich aus.
Je nach Größe und Sensibilität des Areals kann die Anwendung hier deutlich unter 20 Minuten liegen.
Die Behandlung kann innerhalb einer Sitzung punktuell oder in leicht veränderter Position erfolgen, um das betroffene Gebiet gezielt zu unterstützen.
Häufigkeit & Rhythmus
- 1–2 Sitzungen täglich sind üblich
Die Dauer und Intensität sollten stets dem Tier und der Situation angepasst werden
Pausen zwischen Behandlungsphasen sind sinnvoll und unterstützen die körpereigene Anpassung
Wichtiger Hinweis
Die Lichttherapie stellt eine physikalische Reizsetzung dar und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.
Dauer und Intensität sollten individuell gewählt werden. Bei Unsicherheiten oder bestehenden Erkrankungen empfiehlt sich die Rücksprache mit Tierärzt:innen oder Therapeut:innen.
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